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Geschichte der JU Ermstal-Alb

„Es gibt sie wieder...die Junge Union im Ermstal“ hieß es im Sommer 1999 in der Südwestpresse. Damals haben sich 16 Ermstäler entschlossen sich in der hiesigen Parteiszene einzumischen.

Auf Initiative von Horst Reich, dem damaligen CDU-Vorsitzenden von Bad Urach und dem damaligen JU-Kreisvorsitzenden  Florian Weller, wurde für die JU kräftig in der Werbetrommel gerührt. Mit Erfolg – es konnte eine Vielzahl von Jugendlichen für eine Neugründung begeistert werden. Zu diesem Zeitpunkt hatte man natürlich kein ausgefeiltes Positionspapier in der Schublade liegen, aber alle waren sich einig, dass sie sich in der politischen Arbeit einmischen wollen.

So wurde auch recht zügig ein Führungsteam gefunden. Das erste Jahr stand Martin Roscher, der damals stellvertretender Hauptamtsleiter in Dettingen war, an der Spitze der JU Ermstal. Da er bereits lange Jahre aktives Mitglied der JU war und als Kreisgeschäftsführer der JU Ravensburg gearbeitet hatte, hatte die neue JU einen erfahrenen Mann an der Spitze. Darüber war man sehr froh, denn die restlichen Mitglieder bewegten sich auf ganz neuem Boden.

Zunächst sollte die Truppe aus den Ermstalgemeinden Bad Urach, Metzingen und Dettingen zusammenwachsen, was gar nicht so einfach war. Dennoch konnten Ideen gebündelt werden und recht zügig versuchte die JU ihren Beitrag an der politischen Arbeit zu leisten. So positionierte man sich zu den Tarifen der Ermstalbahn, führte eine Putzete auf dem Hohenurach durch und ließ sich von einer ehemaligen Reutlinger Jugendgemeinderätin über diese Art der Interessensvertretung von Jugendlichen aufklären.

Fast schon zum Schrecken vieler Mitglieder gab Roscher im Frühjahr 2000 bekannt, dass er aus beruflichen Gründen als Vorstand nicht mehr zur Verfügung stehen kann, denn die Ermstäler wussten Roschers Kompetenz zu schätzen.

Einen Sprung ins kalte Wasser wagte die bisherige stellvertretende Vorsitzende Julia Hölz, die sich entschlossen hatte, seine Nachfolge anzutreten. An der Seite von Eva-Maria Ganser, die stellvertretende Vorsitzende wurde, sollte Roschers erfolgreiche Arbeit fortgesetzt werden, womit beide alle Hände voll zu tun hatten.

Herausragende Veranstaltungen der folgenden Jahre waren beispielsweise eine Diskussionsrunde mit dem damaligen Wissenschaftsminister von Trotha, die Besichtigung der Münsinger Windkraftanlagen, oder die Ausrichtung des JU-Bezirkstages 2004 in Bad Urach. Ebenso fielen zahlreiche Sommerfeste in Wittlingen und Wahlkampfaktivitäten in diese Zeit.

Seid Ende 2005 ist nun Florian Weidlich der Vorsitzende und führt den Gemeindeverband mit einem größtenteils sehr jungen Team. Vor allem in den Jahren 2004 bis 2006 gelang es viele Schüler für die JU zu begeistern und so den alterbedingten Wegfall der meisten Gründungsmitglieder zu kompensieren.

So blickt der Verband auch weiterhin zuversichtlich in die Zukunft und dankt dem großen Engagement jedes einzelnen Mitglieds.

Julia Hölz, Florian Weidlich

 




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